Trainingslager Innsbruck 2013

Wieder einmal hat es das SCHWIMM-Team Köln nach Innsbruck verschlagen. Ob zum ersten, zweiten, dritten, vierten, oder sogar zum zehnten Mal.

Wie immer wurde nicht nur geschwommen sondern auch skigefahren und anderer Sport betrieben.
Unsere Reise begann an einem ziemlich frühen Samstagmorgen am Kölner Hauptbahnhof, wo sich die Freude anfangs jedoch in Grenzen hielt. Dieses legte sich aber zunehmend mit dem Verstauen der Koffer, dem Suchen eines Sitzpartners und dem Abteil unsicher machen.
Die Hinfahrt verlief bis auf die Verspätung eines Zuges in Mannheim wie geplant und das Landessportcenter in Innsbruck wurde sowohl erschöpft durch die Reise als auch aufgeregt auf die nächsten Tage erreicht. So endete bereits der erste Tag mit der Verteilung der Zimmerschlüssel, Koffer auspacken, Abendessen und sich die Unterkunft für die nächsten 10 Tage anzuschauen.

Der Erste begann um halb sechs, denn nun stand das erste Frühtraining an. Dieses Jahr reisten neben den altbekannten Betreuern wie Peter, Karin und Ralph sowie Antja und Ingo auch neue Gesichter mit. So hatten wir mit Christian und Julia zwei weitere Trainer, die uns jedes Mal zum Neuen an unsere Grenzen brachten. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, unsere Gruppe zu dritteln um somit besser auf das Training jedes einzelnen einzugehen.

Nach dem Frühstück machte sich der Großteil der Gruppe auf den Weg zu einem "Stadtbummel". Aus diesem wurde dann jedoch eine zwei- stündige Wanderung hoch zur Sprungschanze. Oben angekommen wurde erst einmal die Kamera gezückt, mit der unsere Starfotografin Julia das erste Gruppenfoto schoss. Wie an den Nicht-Skitagen üblich, stand nach dem Mittagessen eine Stunde Krafttraining mit abschließenden zwei Wasserstunden auf dem Plan. Auch unser erster Trainingstag endete mit einem erschöpften Fall ins Bett.

Der nächste Tag war ein Skitag was bedeutet, dass nach dem regulären Frühtraining und Frühstück das Rucksack packen und Skisachen anziehen anstand. Am Stubaier Gletscher angekommen wurden die Skipässe verstaut und die Gruppen eingeteilt. Die Skianfänger wurden dieses Jahr von Anna pistentüchtig gemacht und die Fortgeschrittenen durften sich entweder mit Peter, Julia oder Ralf wieder an die Skier gewöhnen. Leider gab es in der Mittagspause eine unschöne Nachricht, denn mit Reka und ihrem gebrochen Arm hatten wir die erste Verletzte. Sie sollte nicht die Letzte bleiben und so kamen und gingen Weitere mit Schmerzen. Um 16 Uhr holte uns der Bus am Fuße des Berges wieder ab und wir fuhren zurück ins Sportcenter.

Nach dem Abendessen ging es zu einer Hallen-Stunde mit Ingo, bei der wir immer sehr großen Spaß hatten. Egal ob Fußball, Brennball oder Diamantenklauen, es war immer eine Stunde, die wie im Flug verging. Die nächsten Tage verliefen nicht weniger anstrengend, doch trotzdem hatten wir immer wieder eine Menge Spaß. Es wurde weiter hart trainiert und Fortschritte beim Skifahren wurden auch gemacht. Am Samstag war Peters Geburtstag und so kam die Idee auf, ihm neben seinen Lieblingsbonbons eine Mütze mit passender Stoppuhr-Tasche zu häkeln. Also wurde fleißig Häkeln gelernt um das Geschenk bis zu dem Tag fertig zu haben. Auch das Geburtstagslied wurde mit Hilfe von Musik- und Sportlehrer Ingo schön gesungen.

Eine Osterüberraschung erwartete uns am Sonntag, unserem letzten Skitag. In der Halle wurden zwei Teams gebildet, deren Aufgabe es war, die im Geräteraum versteckten Ostereier so schnell wie möglich zu finden. Neben der Ostereiersuche in der Sporthalle gab es noch eine, jedoch ungeplante Überraschung. Auf Grund der Zeitumstellung ließen sich die Türen zum Schwimmbad am Morgen nicht öffnen. So fiel spontan das Training aus, worüber alle ins- geheim erfreut waren. Wegen der darauf folgenden Aufregung wurde Joggen angedroht, welches im
nach hinein jedoch eine freiwillige Angelegenheit für die engagierten Schwimmer war. Das Frühtraining am Montag wurde von 10 auf 6 Uhr verschoben, damit der Vormittag frei war um Klettern zugehen oder den Ostermarkt zu besuchen. Auch an unserem letzten Tag in Innsbruck fand das Training früher statt, um die letzten Einkäufe, die Stürmung des Einkaufcenters zu machen oder um den Koffer schon einmal vorzubereiten.

Denn auch das schönste Trainingslager muss einmal enden und mit einer sehr lang vor- kommenden Zugfahrt wurde die Heimkehr nach Köln angetreten, bei der die Wiedersehensfreude sehr groß war. Im Endeffekt haben wir wieder einmal viele Erfahrungen gesammelt und anstrengende 10 Tage hinter uns gebracht. An dieser Stelle möchten wir uns alle noch einmal herzlich bei den Leuten bedanken, die uns diese Reise und somit eine wichtige Erfahrung ermöglicht haben.

Ein Bericht von Daria, Miriam und Stephanie

Tags: